Wahrscheinlich Mittwoch

…haben wir schon einmal eine Teillieferung der kleinen roten Beutel, die wir dieses Jahr statt Plastiktüten für den strapazierfähigen Leckerchen-Transport bestellt haben. Fanden wir eine hübsche Idee – doch irgendwie ist “der Wurm drin”.

Von naiv spät bestellt über Lieferschwierigkeiten der Ursprungsware bis kaputter Telefonanlage beim Lieferanten ist in dieser Bestellung wirklich fast jede Komplikation vertreten, die man sich ausdenken kann. Doch nun geraten die Dinge, also die zauberhaften roten Beutel, endlich ins Rollen! Wir warten auch – händeringend, haareraufend.

Einziger Trost ist, daß die Adventskränze und Gestecke, die momentan hauptsächlich von Ihnen nachgefragt werden, sowieso nicht in die Beutel(chen) passen würden. Da passen bestens vier Gläschen unserer köstlichen hausgemachten Marmeladen, Konfitüren, Chutneys und Pestos rein. Und unter vier kaufen Sie doch wahrscheinlich sowieso nicht, oder? Wo Sie schon einmal da sind…

Transferleistungen

Oder auch: Wie kommen die vielen kleinen Gläschen von A nach Weihnachtsmarkt? So zum Beispiel – und je nach Größe des Transportmobils auch nur portionsweise…

Wir vom LC Euregio Maas-Rhein lieben die Einbeziehung möglichst vieler Mitglieder – produziert wird bei A, geklebt wird bei B, zwischengelagert wird bei C (im Bild C’s Auto, die kommt gerade von B zurück). Und insbesondere dann, wenn die Zeit der Adventskränze vorbei ist, fährt C nun öfter mal morgens früh auf den Markt, um zu liefern. Während D gerade in Urlaub ist, der würde sonst nämlich auch noch mit eingespannt. *grins*

Das ist ja schief!

Wie kommen die Etiketten auf unsere Gläschen? Man nehme zum Beispiel

> eine umsichtige Gastgeberin,
> fünf weitere gutgelaunte Frauen,
> 750 Gläschen Marmelade und Pesto,
> ebenso viele Banderolen und Etiketten,
> ein paar Gläser Wein oder anderes Gewünschtes,
> ein wundervolles Chili con carne
> und etwa drei bis vier Stunden Zeit.

Und schwupps, schon sind die Gläschen etikettiert. Alles handgemacht! Und das eine oder andere schiefe Etikett hat nichts mit mehr oder weniger Wein, sondern vor allem mit mehr oder weniger Augenmaß des tapferen Etikettierers zu tun…

Achtzehnter November

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Das ist der diesjährige, unfasslich frühe Beginn des Aachener Weihnachtsmarktes. Was tun also all die Lions und Zontas aus acht Einzelclubs, die seit vielen Jahren gemeinsam einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt haben und mit circa 5.000 Gläschen selbstgekochter Marmeladen und Chutneys jährlich mehr als 10.000 Euro Reinerlös für einen guten Zweck erzielen? Sie fangen wieder an, für dieses große Ziel zu arbeiten.

Heute abend traf sich also das “Team Weihnachtsmarkt” und die ersten Aufgaben sind verteilt.

Finale

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Am Ende des Weihnachtsmarktes danken wir nicht nur Ihnen – unseren neugierigen und kauffreudigen Besuchern –, sondern auch den weit über 100 Clubmitgliedern der Aachener Lions, Leos und Zontas, die in den letzten vier Wochen dafür gesorgt haben, daß der Stand immer besetzt war und Sie stets freundlich beraten und bedient wurden. Also ein großes Rundum-Dankeschön!

Nachschub

Nachschub an den Stand zu liefern, entpuppt sich an manchen Tagen als echte logistische Herausforderung – nicht jedoch am Adventsmorgen vor 10 Uhr. Dann ist der Ladeverkehr auf dem Markt noch ziemlich überschaubar und so ein minimäßiger “Lieferwagen” paßt immer noch dazwischen…

Ein paar Impressionen von heute morgen für Sie. Denn damit “et läuft”, sind rund um so einen Weihnachtsmarktstand viele Dinge nötig, über die man sich normalerweise gar keine Gedanken macht.

Etiketten kleben

Das Bekleben der ca. 700 Gläschen des LC Euregio Maas-Rhein war ehrlich gesagt eher eine geschwätzige Spaß-Angelegenheit als monotone Bastelei.

kleben1Arbeiten.

kleben2Essen.

kleben4Die winterliche Marmelade komplettieren.

Fleißig, fleißig, Und zu fünft macht es einfach mehr Spaß! Danke auch an unsere liebe Gastgeberin für “nur ein Stück Käse” und reichlich leckere Getränke…

134 Fünf-Stunden-Schichten!

 

doodle

Eine Mammut-Organisation gerät in die konkrete Phase. 34 Tage Aachener Weihnachtsmarkt, aufgeteilt in zwei Schichten à fünf Stunden für je zwei Personen, das sind 134 Fünf-Stunden-Schichten, die von den engagierten Ehrenamtlern aus den neun Clubs besetzt werden.

Das will erstmal organisiert sein – und wir sind froh, daß es so eine tolle und praktische Organisationshilfe wie Doodle gibt!