Die guten Geister im Hintergrund (5)

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Die Fotos zeigt die Moss-„Kisten“ im ehrenamtlichen Einsatz.

Silvia Moss (LC Carolina) stellt uns schon viele Jahre aus ihrem Betrieb alljährlich die ca. 120 großen Profi-Brotkörbe zur Verfügung, mit denen wir die Gläschen wunderbar lagern und transportieren können. (Wenn sie auch – mit 50 Gläschen bestückt – für die Kleineren unter uns grenzwertig schwer sind…) Hierbei beweist sie außerdem eine bemerkenswerte Entspanntheit, denn wir dürfen die geleerten Körbe ganz unbürokratisch in jeder Moss-Filiale wieder abgeben, die an unserem Weg liegt – das ist wirklich toll! Und wenn wir noch ein paar Jahre „üben“, dann denken bestimmt auch endlich alle daran, die nervigen Aufkleber vor der Rückgabe abzufriemeln… Wir sagen jedenfalls ein sehr herzliches Dankeschön für die Unterstützung!

Die guten Geister im Hintergrund (4)

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Thomas Lau (LC Carolina), ist ein Mann der ersten Stunde im W’team und zeichnet sich durch seine Erfahrung und eine – wahrscheinlich darauf begründete – stoische Ruhe aus, um die man ihn beneiden kann. Außerdem pflegt er allerlei hilfreiche Kontakte… So zum Beispiel zu unserem Gläser- und Deckel-Sponsor – diese wichtigen Bestände hat er immer im Blick! Seinem Ideenreichtum sind außerdem die praktischen Körbe zu verdanken, in denen wir jeweils 50 Gläschen sicher von A nach B transportieren können; doch dazu nächste Woche mehr… Wenn er selbst – selten genug – mal nicht dabei sein kann, wird er vertreten von seiner Clubfreundin Brigitte Laws.

Die guten Geister im Hintergrund (3)

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Walburga Liegl (Zonta Aachen), unterstützt von ihrer Mit-Zontian Renate Weidner, ist die unermüdliche Sortiments-Chefin im „W’team“ – weil sie einfach am meisten von Lebensmitteln versteht, weil sie selbst leidenschaftliche Köchin und Sorten-Erfinderin unterschiedlicher Marmeladen, Chutneys und Gelees ist und weil sie so nett mit den vielen mithelfenden Menschen in den großen und kleinen Küchen redet. Darüberhinaus kennt sie die amtlichen Vorschriften aus dem Effeff und hat die Termine im Blick. Denn circa 5.000 Gläschen mit jährlich 20-30 Sorten, das will planvoll organisiert sein – wo kommt wann das Obst her, wer macht wo wieviel von was, was ist da ganz genau drin (für die Etiketten) und schmeckt das denn auch gut genug?

Die guten Geister im Hintergrund (2)

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Landschaftsgärtner Peter Behrens (LC Aachen-Aquisgranum), bekannt aus Funk und Fernsehen, versorgt alljährlich die Kränzebinder mit den besten und schönsten „Naturalien“, zum Teil sogar aus den eigenen gärtnerischen Anlagen – hervorzuheben ist hier die wunderbare Muschelzypresse! Wir danken ihm und seiner charmanten Frau Verena, die uns stets mit Rat und Tat – und jahrelang mit den Arbeitsplätzen – unterstützen, auch an dieser Stelle einmal sehr herzlich!

Die guten Geister im Hintergrund (1)

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Sigi Reimann, oben als Weihnachtsengel zu sehen, und Petra Cohnen (beide LC Aquisgranum) sind tatkräftige Mitglieder im „W’team“ und außerdem die Herrinnen über die Produktion – und vorherige Materialbeschaffung – von circa 120 geschmackvollen und hochwertigen Kränzen und Gestecken, die wir ja vor dem ersten Advent am Stand verkaufen.

Das ist eine aufwendige und auch anstrengende Arbeit, die man mögen muß – Tannenzweige, Blumendraht und Heißkleber sind keine bequemen Arbeitsmittel, da braucht es viele geschickte und vor allem zupackende Hände. Und Platz! Der ist seit einiger Zeit in der Reimann’schen Garage, die dafür großherzigerweise eine Weile ziemlich freigehalten wird.

Die guten Geister im Hintergrund

Foto: Das Aachener „W’team“ bei der Arbeit.

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Mit dieser neuen kleinen Reihe werden wir Ihnen in der nächsten Zeit – immer freitags – zeigen, was hinter den Kulissen passiert und vor allem auch, wer es macht.

Damit wir nämlich während des Weihnachtsmarktes unsere wunderbaren hausgemachten Produkte für einen guten Zweck verkaufen können, wird diese großartige Gemeinschaftsaktivität von vielen, vielen, vielen ehrenamtlichen Helfern aus sieben Aachener Lions Clubs und dem Aachener Zonta-Club getragen!

Detailliert geplant und sorgfältig koordiniert wird das Projekt im ganzjährig tätigen Weihnachtsmarkt-Team – mit zwei Leuten aus jedem beteiligten Club besetzt und in den folgenden Beiträgen „W’team“ genannt (wie „A-Team“, Sie wissen schon…). All das passiert, meist neben einem aktiven Berufsleben, in der Freizeit und mit viel Herzblut – dieses Jahr übrigens zum elften Mal.

Es wird wirklich Zeit, die guten Geister einmal vorzustellen…

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Die Weihnachtsmarkt-Aktion zu Gast in Leipzig

Großer Kongress der deutschen Lions in Leipzig. Unsere Weihnachtsmarkt-Activity auf der Shortlist von zehn Activities, die in die Endauswahl für den „Preis der Lions Stiftung“ kamen, wow! Welche Ehre schon das!

Das erforderte unsere Anwesenheit in Leipzig, um unsere club-übergreifende Aachener Besonderheit den stimmberechtigten Delegierten nahezubringen. Mithilfe einer Stellwand – da mußten wir echt Pinnadeln besorgen, weil wir gar keine mehr hatten vor lauter Gegenwarts-Technik – und mit viel Wissen über die Activity.

Kurzum: Birgit Gablik und Uschi Ronnenberg fuhren als „Botschafterinnen“ des Weihnachtsmarkt-Teams der Aachener Lions und Zontians am Freitag frühmorgens nach Leipzig, ausgerüstet mit maßgefertigtem Plakat, etwas Notfall-Werkzeug und detaillierten Ablaufplänen, die vorab per E-Mail gekommen waren.

Wie würde man in Aachen umgehen mit der Ortsangabe „Foyer der Universität“? Ja, genau – und so ähnlich ist das in Leipzig, dessen Studentenzahl ungefähr der hiesigen entspricht, natürlich auch… Trotz fehlender Beschilderung vor Ort gelang es uns aber schließlich doch, das richtige Foyer zu finden, und wir bestückten rasch unsere Pinnwand (die vorher erhaltenen Maßangaben stimmten leider nicht so ganz…), breiteten unsere Flyer aus – und standen dann freundlich guckend herum.

Die Reihe der Stellwände stand am Rand des Weges, den die Delegierten auf dem Weg zur Registrierung nehmen mussten. Die meisten der nicht überwältigend Vielen eilten schnurstracks an uns vorbei, verständlicherweise vor allem beseelt von dem Vorhaben, diese Formalität hinter sich zu bringen und dann vermutlich das mittlerweile sonnige Leipzig anzusehen. Wir waren nicht sehr gefordert an diesem Freitagnachmittag.

Wie auf jeder Fachmesse, klappte aber auch hier vor allem der Kontakt der „Aussteller“ untereinander wunderbar, es gab gute Gespräche, interessantes Voneinander-Lernen, spontane Sympathie und gemeinsames Lachen. Das war auf jeden Fall der erste Gewinn der Reise!

Voilà, die zehn Bewerber – in alphabetischer Reihenfolge, wie sie auch aufgebaut waren:

Irgendwann am Nachmittag kam dann das Gerücht auf – von einem erwartbaren Organisationsteam ließ sich nämlich niemand blicken –, wir müssten nun alsbald unsere Stellwände ins Gewandhaus „rüberbringen“, wo der Kongress dann am nächsten Morgen weitergehen würde. Ja, tatsächlich rüberbringen, also selbst dahin tragen … mit allem weiteren Zeug, das wir bei uns hatten … im Gänsemarsch hinter dem ersten von uns Ortsunkundigen her … die nicht schwere, aber durch ihre ausladenden Füße unhandliche Stellwand irgendwie balancierend … das nahegelegene Gewandhaus halb umrundend auf der Suche nach dem richtigen Lieferanteneingang … endlich jemanden finden, der wußte, wo wir die Stellwände zwischenlagern durften … abstellen … und nix wie raus da, uff.

Das nächste Gerücht, wir müssten am Samstagmorgen um halb sieben (um 6:30 Uhr, echt jetzt?!) wieder zur Stelle sein, interpretierten wir zwei pragmatisch um und gönnten uns erst noch ein viertelstündiges Hotelfrühstückchen (frühstücken war nämlich überhaupt erst ab 7:30 Uhr möglich), bevor wir wieder zum Gewandhaus aufbrachen. Frühe Morgen in Städten haben ja immer ein ganz besonderes Flair, und so genossen wir auch diesen nur kurzen Eindruck der sonnigen, erwachenden Innenstadt. Falls übrigens jemand wissen möchte, wie uns Leipzig „sonst so“ gefallen hat: alles, was an unserer Arbeitsachse zwischen Hauptbahnhof und Gewandhaus lag, hat uns immerhin neugierig auf mehr Leipzig gemacht…

Im Gewandhaus-Foyer war der zugeteilte Bereich für unsere Stellwände – die wir natürlich wiederum selbst vom Lagerraum durch zig Türen dorthin bugsieren mussten – wesentlich begrenzter als tags zuvor in der Uni. Die liebe Birgit wurde energisch und kramte das Ensemble so lange, bis alles irgendwie passte. Super!

In Sachen Präsentation und Werbung für die Activity war dann die Problematik ziemlich dieselbe: vorbeieilende Delegierte mit minderstarkem Interesse an unserer kleinen, liebevollen Ausstellung… Auch wenn wir etwa doppelt so viele Eil-Gespräche wie freitags führen konnten, so waren es doch insgesamt enttäuschend Wenige, die überhaupt einen Anflug von Neugier zeigten.

Das Verfahren zur Ermittlung der Gewinner ging übrigens so: In den Unterlagen, die die Delegierten bei der Registrierung bekamen (wenn sie also längst an den Stellwänden vorbei waren), befand sich unter anderem auch das Blatt zur Stimmabgabe – dieses Blatt wollte natürlich im Wust des gesamten Papierkrams erst einmal entdeckt werden… Wir wissen zwar nichts über die tatsächliche Anzahl der abgegebenen Stimmzettel, doch der Verdacht kommt auf, es könnten eventuell nicht allzu viele gewesen sein. Egal.

(Ein beherzter Sprung in die Jetztzeit könnte ja übrigens eine erweiterte Demokratisierung dieses Verfahrens sein, indem man alle Lions-Mitglieder insgesamt in den vierzehn Tagen vor einem solchen Kongress online über die Bewerbungen abstimmen ließe. Die ebenfalls online anschaubar wären. Aber was weiß ich schon.)

Um elf Uhr sollten wir die Stellwände abdekorieren und uns dann um 13 Uhr wieder einfinden zur Bekanntgabe der Gewinner, direkt nach der anberaumten Mittagspause im großen Saal des Gewandhauses. Wir nutzten die Pause, um im Hotel auszuchecken und unser diverses Zeug dort zwischenzulagern. Am Rande und mit grimmigem Humor sei bemerkt: es ist unglaublich, wie eine einzelne sperrige, schwere Plakatrolle das Reisen entspaßen kann…

Kurz vor eins trafen wir dann vor dem Gewandhaus auf unsere neuen Lions-Freundinnen aus Langenfeld – übrigens unsere absoluten Favoritinnen für den Gewinn des 1. Preises –, die eine Gewährsfrau im Saal hatten und immer via Handy erfuhren, was los ist. So jetzt auch, daß sich die Mittagspause um eine Stunde (!) verschöbe. Alles andere wohl auch! Wir nahmen also ebenfalls in der Sonne Platz und tranken erstmal ein leckeres Getränk, um dann alle miteinander – optimistisch, jetzt alsbald dran zu sein – um 14 Uhr in den großen Saal zu gehen.

Dort konnten wir dann eine Weile typisches Funktionärs- und Vereinswesen besichtigen, aber eine Gewinnerbekanntgabe schien in der hoffnungslos hinterherhinkenden Tagesordnung nicht mehr wirklich vorgesehen zu sein… Und unser beider Zug zurück nach Aachen fuhr um 15:38 Uhr!

Den nahmen wir natürlich auch. Unterwegs bekamen wir dann zwei weitere Stunden später (!) die ultimative WhatsApp von den lieben Langenfelderinnen, die tatsächlich bis dahin im Saal ausgeharrt hatten:

„Weder Ihr noch wir.
3. Baumpflanzaktion
2. Braunschweig
1. Waisenhaus“

Den drei Gewinner-Clubs gratulieren wir an dieser Stelle sehr herzlich! Persönlich ging das ja wegen der krassen Programm-Verspätung leider nicht… Und für uns bleibt das Fazit ganz klassisch: „Viel Lärm (Arbeit, Kosten, persönlicher Einsatz) um nichts“. Wir haben unser Bestes getan – doch das wurde uns allen durchaus ein bißchen schwergemacht… Schade, wirklich. Trotzdem danken wir auch der Stiftung noch einmal für die Nominierung, über die wir alle im Aachener Team uns selbstverständlich sehr gefreut haben!

Doch in uns, die wir die Sache konkret mitgemacht haben, lebt nun auch ein gar nicht so heimlicher Wunsch für vielleicht ähnliche zukünftige Aktionen – er bekäme auf Twitter den Hashtag #einmalmitprofis.

(Persönlicher Erlebnisbericht von Uschi Ronnenberg, LC Euregio Maas-Rhein)