Wer bekommt die Spenden?

Mit dem Ertrag aus diesem Jahr können wir wegen des – zumindest bisher – stetig zunehmenden Erfolgs unserer Aktion gleich drei tolle Einrichtungen unterstützen: Feuervogel, Miteinander lernen und das Kinderhospiz.

Feuervogel bietet Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern. In betreuten Gruppen finden betroffene Kinder und Jugendliche Unterstützung und lernen, über das Familiengeheimnis „Sucht“ zu sprechen. Feuervogel organisiert Ausflüge und richtet Geburtstagsfeiern aus. Viele der Kinder machen dabei Erfahrungen, die für andere selbstverständlich und alltäglich sind, die sie selbst zuvor aber nie machen durften.
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Im Projekt Miteinander lernen unterstützen Lehramtsstudierende der RWTH Aachen Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Haushalten. Dabei geht es vor allem um mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit, aber auch darum, individuelle Stärken bei Schüler*innen und Studierenden zu fördern.
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Das Aachener Kinderhospiz ist ein ambulanter Dienst und betreut schwerkranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase. Der Verein organisiert Familienfahrten und Ausflüge mit den Kindern und richtet Weihnachtsfeiern aus. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen werden ausgebildet, Räume zur Verfügung gestellt. Rund 70 Prozent der mit all dem verbundenen Kosten müssen über Spenden finanziert werden.
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Wir haben das Baumhaus “überreicht”

 

Bei grauem Wetter kam es nach langer Bauzeit vor einigen Tagen endlich zur offiziellen Übergabe des Baumhauses an die Kita St. Martin in der Feldstraße – die Empfänger der Spende unserer Erlöse vom letztjährigen Weihnachtsmarkt.

Die Lokalredaktion der AN/AZ war auch gekommen und online erschien bereits auf beiden Zeitungs-Webseiten dieser Artikel:

Spendenziel 2015: Aachener Hände

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Vor der Gewalt fliehen, die Heimat aufgeben müssen, nur um zu überleben – für uns unvorstellbar und gleichzeitig für viele Menschen harte und unausweichliche Wirklichkeit. Nicht wenige dieser Flüchtlinge sind unbegleitete Jugendliche, die sich ohne familiären Hintergrund in einem für sie völlig fremden Land zurechtfinden müssen.

Das Projekt Aachener Hände vermittelt Patenschaften für volljährige junge Flüchtlinge, die nicht (mehr) vom Jugendamt betreut werden. Ohne diese Unterstützung besteht die Gefahr, dass die (Schul-)Ausbildung abgebrochen wird, soziale Bindungen verlorengehen und sie die Orientierung verlieren. Patinnen und Paten helfen bei der Wohnungssuche, in Schul- und Ausbildungsfragen, begleiten bei Behördengängen oder Arztbesuchen.

Aachener Hände vermittelt nicht nur solche Patenschaften. Drei Mitarbeiterinnen bereiten die Patinnen und Paten auch auf ihre Aufgaben vor und begleiten sie mit Rat und Tat bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.